Winterurlaub in Tirol

Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind in den Bergen die Skier. In Tirol ist jeder Skiläufer an der richtigen Adresse. Auf über 3.500 Pistenkilometer mit insgesamt 1.300 mo-dernsten Seilbahnen tummeln sich ambitionierte Skifahrer aller Könnerstufen. Der Carving-Trend hat den Skisport bei-nahe „revolutioniert“. Leichtes Drehen, weniger Kraftaufwand und viel mehr Skispaß lautet die Devise.

In der Großraum-Skiarena Tirol bleibt kein Wunsch offen, denn die Vielfalt des Angebotes reicht vom familiären Skiberg bis zur weitläufigen Ski-Schaukel. Außerdem stehen in Tirol an die 5.500 Schneesportlehrer bereit, Gäste aus aller Welt in die Kunst des Carvens einzuweihen. Die Faszination des freien Skiraums begeistert zusätzlich eine stetig wachsende Zahl von Tourenskifahrern. Die Nähe zur Natur und der Genuss, sich darin zu bewegen, macht Skitouren zu einem besonderen Erlebnis.

Skilauf beschränkt sich in Tirol aber nicht nur auf die kalte Jahreszeit. In den Sonnenskiregionen lacht den Wintersportlern bis 1. Mai die Sonne ins Gesicht. Die fünf Tiroler Gletscher bieten das ganze Jahr über Schneevergnügen.


Skilehrer: Was sich hinter der Sonnenbrille verbirgt

Die 190 Tiroler Skischulen unterrichten jedes Jahr zirka 800.000 Skibegeisterte. An die 5.500 Schneesportlehrer und – lehrerinnen weisen den Weg zum perfekten Schwung. Längst zu kurz greift das klassische Bild vom braungebrannten und feschen Skilehrer. Die Pistenpädagogen durchlaufen eine strenge und anspruchsvolle Ausbildung. Neben Fahrtechnik-Wissen verordnet der Tiroler Skilehrer-Verband sei-nen Mitgliedern Kurse in Mimik, Gestik und Persönlichkeitstraining. 60 Prozent der Schüler sind Kinder, das durchschnittliche Anfängeralter ist drei Jahre. Im Umgang mit den jüngsten Kurs-Teilnehmern herrscht größte Sensibilität. Viele Skischulen setzen eine Prüfung zum Kindercoach voraus, ehe sie ihren Angestellten die Leitung einer Kindergruppe übertragen. Eigene Kinderskischulen bieten Raum zum ausgelassenen Spiel und zum Auftanken in Ruhebereichen.


Frontside, Backside, Tirolside

Manchmal wirken selbst Superlative wie Untertreibungen. Tirol als einen „Top-Spot“ der Snowboard-Szene zu bezeichnen, ist so ein Fall. In einem Radius von 100 km erwartet Boarder eine einmalige Auswahl exzellenter Locations für ihren Sport. Parks und schier unglaubliche Freeride-Reviere machen Tirol zum vibrierenden Mittelpunkt eines Lebensgefühls namens „Snowboard“. Die Tirol-Treue der Boarder-Community hat auch historische Gründe. Von Beginn an waren Liftbetreiber aufgeschlossen gegenüber den exotischen jungen Wilden.


Nacht auf Tirol Pisten: Es werde Licht!

Mit Einbruch der Dunkelheit wird es auf vielen Tiroler Pisten richtig hell. Der Nachtskilauf hat sich längst vom exotischen Vergnügen zum etablierten Zusatzangebot gewandelt. 30 Skiregionen bieten exklusive Nachtpisten an. Ausgeleuchtet wie Fußballstadien ziehen sich die Abend-Strecken als Kilometer lange Lichtschlangen die Berghänge hinab. Perfekt präparierte Abfahrten, kompakter Schnee – die Nachtschwärmern genießen die Privilegien der Frühaufsteher. In Skihochburgen wie Serfaus, Sölden oder Jerzens nutzen die Skischulen das abendliche Treiben, um spektakuläre Skidemos in Szene zu setzen.



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